Bürgerinitiative · Rosengarten-Kiekeberg-Stuvenwald

Schutzgemeinschaft Schünholz
auf dem Kiekeberg e.V.

Bürgerinitiative für die Sicherung und Erhalt der Vielfalt, Pflege und weiteren Entwicklung des Landschaftsschutzgebietes Rosengarten-Kiekeberg-Stuvenwald.

Service

Termine, Satzung & Mitgliedschaft

Termine

Jahreshauptversammlung 2026

21.11.

Samstag
19:00 Uhr

Gemeindehaus der Erlöser-Kirchengemeinde VahrendorfMuseumsweg 32–34 · 21224 Rosengarten

Vereinssatzung

Erfahren Sie mehr über den Zweck und die Aufgaben unseres Vereins – Interessierte können hier unsere Vereinssatzung herunterladen.

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Zweck, Aufgaben & Ziele

Über die Schutzgemeinschaft Schünholz auf dem Kiekeberg e.V.

Zweck & Aufgaben

Zweck der Bürgerinitiative Schutzgemeinschaft Schünholz auf dem Kiekeberg e.V. ist die Sicherung und Erhalt der Vielfalt, Pflege und Weiterentwicklung des Landschaftsschutzgebietes Rosengarten-Kiekeberg-Stuvenwald einschließlich aller Lebensräume der hier ansässigen Tier- und Pflanzenwelt.

Unser Verein möchte mit seiner Arbeit eine breite Öffentlichkeit über die Bedeutung des Landschaftsschutzgebietes für das Gemeinwohl aufklären, die natürlichen Lebensgrundlagen von Pflanzen und Tieren sichern sowie den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur fördern.

In enger Zusammenarbeit mit anerkannten Naturschutzverbänden werden wir uns z.B. auch in baurechtliche Entscheidungen und Verfahren einmischen, die das Landschaftsschutzgebiet betreffen.

LandschaftsschutzArtenvielfaltWildbienenFledermäuseNaherholung

Verwirklichung unserer Ziele

Förderung des Landschaftsschutzes mithilfe von Veranstaltungen, die diese Zielsetzung verfolgen.

Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes Schünholz und Umgebung – Sicherung und Überwachung der Nutzung und Bewirtschaftung sowie Mitwirkung und Diskussion baurechtlicher Vorgänge, die das Landschaftsschutzgebiet betreffen.

Organisation und Veranstaltung von Vorträgen für Vereinsmitglieder sowie Errichtung vereinsinterner Arbeitskreise, die verschiedene Aufgaben, welche die Ziele des Vereins mit sich bringen, bearbeiten.

Enge Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch mit anerkannten Naturschutzverbänden.

Aufklärung der Öffentlichkeit über die Bedeutung des Schutzgebietes für das Gemeinwohl.

Das Schutzgebiet

Naherholung vor den Toren Hamburgs – seit 1965 unter Landschaftsschutz.

1965

Seit diesem Jahr existiert das Landschaftsschutzgebiet Rosengarten-Kiekeberg-Stuvenwald

5.900 ha

Fläche über die Harburger Berge – von Neu Wulmstorf bis Buchholz in der Nordheide

18

Gemeinden, über die sich das Landschaftsschutzgebiet erstreckt

285 ha

Naturschutzgebiet „Buchenwälder im Rosengarten“ – alte Buchen und viel Totholz im Herzen des LSG

Arbeitsgruppen

Heimische Arten bekannt machen – Lebensräume schaffen & schützen

Unsere Arbeitsgruppen möchten heimische Tier- und Pflanzenarten bekannt machen und Lebensräume schaffen und schützen.

Gefährdete Arten in Rosengarten und den Harburger Bergen

Neben Wildbienen und Fledermäusen leben rund um Vahrendorf und den Kiekeberg weitere Tiere und Pflanzen, die auf der Roten Liste stehen. Eine Auswahl – mit ihrem Gefährdungsstatus:

Vorwarnliste3 · gefährdet2 · stark gefährdet1 · vom Aussterben bedroht
KI-generierte Illustration: Feldhase am Waldrand✦KI
SäugetierRL D 3 · gefährdet

Feldhase

Lepus europaeus

Lebt auf offenen Feldern und Wiesen mit Hecken und Feldrändern. In den Buchenwäldern im Rosengarten nachgewiesen.

KI-generierte Illustration: Springfrosch am Waldtümpel✦KI
AmphibieRL Nds 3 · gefährdet

Springfrosch

Rana dalmatina

Ein Frosch der lichten Laubwälder, der bis zu zwei Meter weit springen kann. Im FFH-Gebiet Buchenwälder im Rosengarten nachgewiesen.

KI-generierte Illustration: Wespenbussard auf einem Eichenast✦KI
GreifvogelRL Nds 3 · gefährdet

Wespenbussard

Pernis apivorus

Gräbt Wespennester aus und ernährt sich von deren Larven. Brütet in alten Laubwäldern – auch in den Buchenwäldern im Rosengarten.

KI-generierte Illustration: Heidelerche in der Heide✦KI
SingvogelVorwarnliste

Heidelerche

Lullula arborea

Singt im Frühjahr ihr melodisches „Lululu“ über lichten Kiefernwäldern und Heiden. Typischer Brutvogel der Heideflächen in den Harburger Bergen.

KI-generierte Illustration: Baumpieper auf einem Totholzast✦KI
SingvogelVorwarnliste

Baumpieper

Anthus trivialis

Startet seinen Singflug von einzelnen Bäumen am Waldrand und brütet am Boden. Auf Waldränder und Lichtungen angewiesen.

KI-generierte Illustration: Zauneidechse beim Sonnenbad✦KI
ReptilRL Nds 3 · gefährdet

Zauneidechse

Lacerta agilis

Sonnt sich an warmen, sandigen Waldrändern und Heiden. Streng geschützt nach der europäischen FFH-Richtlinie (Anhang IV).

KI-generierte Illustration: Kreuzotter im Heidekraut✦KI
ReptilRL D 2 · stark gefährdet

Kreuzotter

Vipera berus

Unsere einzige Giftschlange – scheu und für Menschen kaum gefährlich. Lebt in Heiden und Mooren der Harburger Berge.

KI-generierte Illustration: Zweig einer Flatter-Ulme mit Fruchtständen✦KI
Pflanze · BaumRL Nds 3 · gefährdet

Flatter-Ulme

Ulmus laevis

Seltener Baum feuchter Laubwälder, erkennbar an den lang gestielten, „flatternden“ Blüten. Im Rosengarten nachgewiesen.

KI-generierte Illustration: Farnwedel am Boden eines Buchenwaldes✦KI
Pflanze · FarnRL Tiefland 3 · gefährdet

Eichenfarn

Gymnocarpium dryopteris

Zarter Farn schattiger, feuchter Laubwälder. Im niedersächsischen Tiefland gefährdet, im Rosengarten nachgewiesen.

Quellen: Bewirtschaftungsplan FFH-Gebiet „Buchenwälder im Rosengarten“ (NLWKN / Landkreis Harburg); Schutzzweck NSG „Wulmstorfer Heide mit Bornberg“ (Harburger Berge). RL D = Rote Liste Deutschland, RL Nds = Rote Liste Niedersachsen.

Arbeitsgruppe

Wildbienenschutz im Landschaftsschutzgebiet Rosengarten-Kiekeberg-Stuvenwald

Einleitung

In Deutschland gibt es etwa 580 unterschiedliche Wildbienenarten, welche für den Großteil der Bestäubung der Zier-, Kultur- und Wildpflanzen zuständig sind. Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Sensibilisierung und Aufklärung interessierter Menschen und der damit verbundenen Schaffung von Wildbienen-Quartieren.

Mauer- und Wildbienen sind für Menschen und Tiere vollkommen harmlos. Sie ernähren sich ausschließlich von Nektar und Pollen und lassen sich – anders als z.B. Wespen – nicht von Kuchen, süßen Säften oder Grillgut ablenken. Sie sind solitär lebend und leben nicht in einem Staat, produzieren keinen Honig und haben keine Königin.

Wildbienen schlüpfen und fliegen zwischen März und Juni. Männliche Wildbienen verschwinden ca. 1–2 Wochen nach der Paarung, sie leben deutlich kürzer als die weiblichen Tiere, die etwa 4–7 Wochen alt werden.

Wildbienen-Quartiere sind einfach zu bauen und aufzustellen. Es gibt fertige Bienenquartiere / Bienenhotels (z.B. BeeHome), man kann sich aber auch einfach selbst mit etwas handwerklichem Geschick wirksame Wildbienen-Nisthilfen bauen. Hierzu eignen sich z.B. Strangfalzziegel, Nisthilfen aus Holz (4–8 mm Bohrungen ins Längsholz) oder ca. 6–10 cm lange Bambusstücke, die von den Insekten gern angenommen und besiedelt werden.

Häufig nisten verschiedene Wildbienen-Arten nebeneinander. Sie stören sich nicht gegenseitig und erhöhen die Artenvielfalt in ihrem Wildbienenhotel.

Mauerbiene an einer Wildbienen-NisthilfeWildbiene (Mauerbiene) im Bienenhotel

Fotos mit freundlicher Genehmigung: © Pollinature / BeeHome (Wildbiene + Partner)

Wildblumen für den Garten

Wildbienenschutz im eigenen Garten sollte sich nicht nur auf das Anbieten von Nisthilfen beschränken – vielmehr sollte eine gleichzeitige Bereitstellung eines zeitlich lückenlosen Nektar- und Pollenangebotes gefördert werden. Geeignete Pflanzen sind z.B. in Wildblumen-Mischungen enthalten. Die darin enthaltenen Pflanzenarten fördern ganz besonders die Pollenspezialisten unter den Wildbienen, zu denen u.a. Maskenbienen, Seidenbienen, Sandbienen, Mauerbienen und Hummeln zählen. Zur Versorgung der Wildbienenbrut werden vor allem Blütenpollen benötigt, welche von den Wildbienen an den Wildblühern reichlich zu finden sind.

Wenn Sie nicht auf fertige Mischungen zurückgreifen möchten, können Sie sich auch nach eigenem Geschmack Wildblumen aussuchen, hierzu zählen unter anderem:

KI-generierte Illustration: Acker-Hundskamille
Acker-HundskamilleAnthemis arvensis
KI-generierte Illustration: Kornblume
KornblumeCentaurea cyanus
KI-generierte Illustration: Graukresse
GraukresseBerteroa incana
KI-generierte Illustration: Klatschmohn
KlatschmohnPapaver rhoeas
KI-generierte Illustration: Echte Kamille
Echte KamilleMatricaria chamomilla
KI-generierte Illustration: Acker-Senf
Acker-SenfSinapis arvensis
KI-generierte Illustration: Wilde Möhre
Wilde MöhreDaucus carota
KI-generierte Illustration: Natterkopf
NatterkopfEchium vulgare
KI-generierte Illustration: Geruchlose Kamille
Geruchlose KamilleTripleurospermum inodorum
KI-generierte Illustration: Saat-Wucherblume
Saat-WucherblumeGlebionis segetum
KI-generierte Illustration: Weiße Resede
Weiße ResedeReseda alba
KI-generierte Illustration: Acker-Rittersporn
Acker-RitterspornConsolida regalis
KI-generierte Illustration: Strahlen-Breitsame
Strahlen-BreitsameOrlaya grandiflora
KI-generierte Illustration: Sommer-Adonisröschen
Sommer-AdonisröschenAdonis aestivalis
KI-generierte Illustration: Hederich
HederichRaphanus raphanistrum
KI-generierte Illustration: Flachs
FlachsLinum usitatissimum
KI-generierte Illustration: Rapunzel-Glockenblume
GlockenblumeCampanula rapunculus
KI-generierte Illustration: Färber-Kamille
Färber-KamilleAnthemis tinctoria
KI-generierte Illustration: Wildes Stiefmütterchen
Wildes StiefmütterchenViola tricolor
KI-generierte Illustration: Königskerze
KönigskerzeVerbascum spec.
KI-generierte Illustration: Acker-Ringelblume
Acker-RingelblumeCalendula arvensis
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Gartenbepflanzung

Heimische ein- und mehrjährige Wildblumen-Mischungen gewährleisten eine adäquate Versorgung der Wildbienen mit Blütenpollen.

Wildbienen-Quartiere

Als Quartiere für Wildbienen eignen sich fertige Wildbienen-Nisthilfen. Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie aber auch selbst individuelle Quartiere bauen.

Vielfalt im Garten

Ein natürlicher Garten mit Wildblumenstreifen fördert die Ansiedlung verschiedener Wildbienen-Arten im Garten und der Umgebung.

Jahreskreislauf

Das Jahr der Wildbiene im Überblick

Winter
Jan

Die Mauerbienen halten Winterschlaf. Ausgewachsen sind sie in ihren Kokons gut vor der Witterung geschützt.

Winter
Feb

Die Mauerbienen halten während der kalten Februartage noch immer Winterschlaf.

Frühling
Mär

Die ersten warmen Tage des Jahres sorgen dafür, dass die Mauerbienen schlüpfen. Zunächst schlüpfen die männlichen Tiere, wenige Tage später dann die Weibchen. Es dauert 1–2 Wochen, bis die Mauerbienen ins Freie kommen.

Frühling
Apr

Zahlreiche Mauerbienen sind aktiv und bestäuben die Pflanzen der Umgebung ihrer Niströhren. Sie sammeln fleißig Pollen in einem Radius von etwa 300 Metern, bauen an ihren Nestern und versorgen ihren Nachwuchs mit Nektar und Pollen.

Frühling
Mai

Die Flugzeit vieler Mauerbienen dauert bis zu 7 Wochen. Wenn die Mauerbienen bereits im März geschlüpft sind, neigen sich die Aktivitäten nun langsam dem Ende zu.

Sommer
Jun

Die Flugsaison der Mauerbienen neigt sich dem Ende. Es ist möglich, dass sich verschiedene Wildbienenarten in einem Wildbienenhotel einnisten. Jede Wildbienenart ist auf bestimmte heimische Pflanzen angewiesen.

Sommer
Jul

Die aktive Zeit der Mauerbienen ist vorbei.

Sommer
Aug

Bis zum Herbst entwickeln sich die Nachkommen in ihren Kokons zu ausgewachsenen Mauerbienen.

Herbst
Sep

Die Nachkommen sind zu voll entwickelten Mauerbienen herangewachsen. Sie halten nun in ihren Nestern – gut geschützt – Winterschlaf, bis sie mit den ersten warmen Frühlingstagen erwachen.

Herbst
Okt

Die Mauerbienen benötigen tiefe Temperaturen in ihrem Lebenszyklus.

Herbst
Nov

In den kalten Wintermonaten fahren die Wildbienen im Kokon ihren Stoffwechsel herunter und sparen so Energie für den anstehenden Frühling.

Winter
Dez

Frostige Nächte und verschneite Wintertage verschlafen Wildbienen gut geschützt in ihren Niströhrchen.

Arbeitsgruppe

Fledermäuse im Landschaftsschutz

Einleitung

In Deutschland gibt es etwa 25 unterschiedliche Fledermausarten, die alle in den Roten Listen geführt und (stark) gefährdet sind. Vielseitige Ursachen wie z.B. Nahrungsmangel und der Verlust von Schlafplätzen sind u.a. die wichtigsten Ursachen für den dramatischen Rückgang der Fledermauspopulationen.

Ziel unserer Arbeitsgruppe ist die Sensibilisierung und Aufklärung interessierter Menschen und die damit verbundene Sicherung von Fledermausquartieren. Aber auch der Erhalt vielfältiger Strukturen unserer Landschaft und gezielte Maßnahmen wie z.B. das Anbringen von Fledermauskästen als Ersatz für fehlende Nist- und Schlafplätze sind für die Tiere von großer Bedeutung.

Ebenso unterstützt ein artenreicher Garten mit heimischen Sträuchern und Stauden, der z.B. nachtaktive Insekten anzieht, die Tiere, die hier bevorzugt auf die nächtliche Jagd nach Insekten gehen.

KI-generierte Illustration: Braunes Langohr (Plecotus auritus) im Flug

Gartenbepflanzung

Vor allem nachtblühende, nektarreiche Pflanzen, die durch ihren Duft Nachtfalter anziehen, locken auch Fledermäuse an und schaffen erweiterte Nahrungsquellen.

Fledermauskästen

Das Anbringen von Fledermauskästen bietet den Tieren ideale Nist- und Schlafplätze. In der Regel werden die neuen Domizile nach kurzer Zeit bereits bewohnt.

Intakte Umwelt

Fledermäuse zeigen uns, wo die Umwelt noch intakt ist – je bewusster wir mit diesen Tieren umgehen, desto eher können sich die bedrohten Populationen erholen.

Spannende Fakten

Wissenswertes rund um Wildbienen, Fledermäuse & das Schutzgebiet

Biene im Anflug auf leuchtend violette Blüten
Wildbienen-Facts

Die effizienteren Bestäuber

Wussten Sie, dass Wildbienen die effizienteren Bestäuber sind? Verglichen mit der Honigbiene besuchen z.B. Mauerbienen mehr Blüten in der gleichen Zeit und kommen öfter in Kontakt mit der Narbe der Blüte. Außerdem beginnen sie ihre Arbeit bereits ab 4 °C, während Honigbienen erst ab 12 °C fliegen.

Biene auf gelben Blüten in Nahaufnahme
Wildbienen-Facts

Spezialisten für schwierige Blüten

Die große Artenvielfalt und die unterschiedlichen Vorlieben für bestimmte Pflanzen machen Wildbienen zu effizienteren Bestäubern bestimmter Wild-, Zier- und Nutzpflanzen. Blütenpollen und Nektar, die nur schwer erreichbar sind, werden meist von Honigbienen gemieden, wie etwa Tomaten, bei denen der Pollen aus den Blüten „geschüttelt“ werden muss, oder Pflanzen mit tiefen Kronröhren wie Rittersporn, bei denen die Bestäuber einen langen Rüssel brauchen.

Fliegende Biene in Nahaufnahme
Wildbienen-Facts

Bis zu 4.000 Blüten am Tag

Auch sind die zahlreichen Wildbienenarten in ihrer Bestäubungsleistung effektiver, wenn es darum geht, Blüten zu besuchen: So kann eine Hummel bis zu 4.000 Blüten am Tag anfliegen – während eine Honigbiene je nach Witterung etwa 1.000 Blüten anfliegen kann.

Schmetterlinge auf einer blühenden Wiese
Landschaftsschutzgebiet

Seit 1965 geschützt

Das Landschaftsschutzgebiet Rosengarten-Kiekeberg-Stuvenwald existiert seit 1965 und erstreckt sich über die Gemeinden Beckedorf, Daerstorf, Dibbersen, Ehestorf, Elstorf, Emsen, Ketzendorf, Nenndorf, Rade, Schwiederstorf, Leversen, Övelgönne, Sottorf, Steinbeck, Tötensen, Trelde, Vahrendorf und Wenzendorf.

Feldhase im hohen Gras einer Wiese
Landschaftsschutzgebiet

Schützenswert

Landschaftsschutzgebiete sind Gebiete, in denen Natur und Landschaft ganz oder teilweise besonderen Schutzes bedürfen, weil die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder die Nutzbarkeit der Naturgüter zu erhalten oder wiederherzustellen ist, das Landschaftsbild vielfältig, eigenartig oder schön ist oder das Gebiet für die Erholung wichtig ist.

Graues Langohr auf einem Holzbalken im Dachboden
Fledermäuse

Lebensraum für Fledermäuse

Die Arbeitsgruppe Fledermaus hat sich das Ziel gesetzt, die im Landschaftsschutzgebiet lebenden Fledermausarten zu schützen, zu unterstützen und die wichtigsten Ursachen für den dramatischen Rückgang zu stoppen. Mit gezielten Maßnahmen werden wir künftig unsere Gärten mit Nist- und Schlafplätzen ausstatten, um diese bedrohte Tierart langfristig zu erhalten.

Neuigkeiten & Wissenswertes

Aktuelles & Archiv

Alle Meldungen der Schutzgemeinschaft nach Jahren. Wählen Sie ein Jahr und einen Beitrag – zu Presseberichten verlinken wir direkt auf die Online-Artikel.

2026
02.11.2026Kleingewässer und Moore als Klimaschützer+

Moore bedecken nur rund drei Prozent der Landfläche der Erde, speichern aber etwa doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Welt zusammen. Niedersachsen ist das moorreichste Bundesland – doch die meisten Moore sind entwässert. Dann zersetzt sich der Torf und setzt große Mengen CO₂ frei.

Auch kleine Feuchtgebiete zählen: Tümpel, Senken und Gräben halten Wasser in der Landschaft, kühlen ihre Umgebung und sind Lebensraum für Amphibien, Libellen und viele Insekten. In trockenen Sommern werden sie zu wichtigen Tränken für Vögel und Säugetiere.

Was Sie tun können: Verwenden Sie im Garten ausschließlich torffreie Erde. Legen Sie einen kleinen, fischfreien Teich mit flachem Ufer an und lassen Sie Regenwasser versickern, statt es abzuleiten. Feuchte Wiesen und Senken in der Landschaft sollten nicht trockengelegt oder aufgefüllt werden.

22.09.2026Pilze im Herbstwald+

Wenn es im Herbst feucht wird, zeigt sich in den Buchenwäldern rund um den Kiekeberg eine erstaunliche Vielfalt an Pilzen. Was wir sehen, ist nur der Fruchtkörper – der eigentliche Pilz lebt als feines Geflecht im Boden und im Holz.

Viele Pilze gehen eine enge Partnerschaft mit Bäumen ein: Sie versorgen die Wurzeln mit Wasser und Nährstoffen und erhalten dafür Zucker. Andere zersetzen Laub und Totholz und machen die Nährstoffe wieder verfügbar. Ohne Pilze gäbe es keinen gesunden Wald.

Sammeln mit Rücksicht: Für den eigenen Bedarf dürfen Speisepilze in kleinen Mengen gesammelt werden, einige Arten sind jedoch besonders geschützt, und in Naturschutzgebieten gelten strengere Regeln. Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sicher kennen, lassen Sie alte und unbekannte Exemplare stehen und nutzen Sie im Zweifel eine Pilzberatung. Verwechslungen etwa mit dem Grünen Knollenblätterpilz können tödlich sein.

01.07.2026Stein statt Leben: Warum Schottergärten der Natur schaden+

Auch im Rosengarten sehen wir immer mehr Vorgärten, die mit Kies, Schotter oder Splitt bedeckt sind – oft über einer Folie oder einem Unkrautvlies. Was als pflegeleicht gilt, hat für Natur und Umwelt erhebliche Nachteile. Nicht zu verwechseln sind sie mit echten Steingärten, in denen zwischen Natursteinen zahlreiche Pflanzen wachsen.

Kein Lebensraum: Ohne Blüten finden Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten weder Nektar noch Pollen. Damit fehlt auch Vögeln, Igeln und Fledermäusen die Nahrung. Unter Folie und Vlies verarmt zudem das Bodenleben.

Hitze und Wasser: Steine heizen sich im Sommer stark auf und geben die Wärme nachts wieder ab. Pflanzen dagegen kühlen ihre Umgebung durch Verdunstung. Abgedichtete Flächen lassen Regenwasser schlechter versickern – bei Starkregen läuft es oberflächlich ab, und das Grundwasser wird nicht aufgefüllt.

Gar nicht so pflegeleicht: Nach wenigen Jahren sammeln sich Laub und Staub zwischen den Steinen, Moos, Algen und Wildkräuter breiten sich aus. Häufig wird dann mit Hochdruckreiniger oder sogar Unkrautvernichtern nachgeholfen.

Rechtslage: Die Niedersächsische Bauordnung schreibt vor, dass die nicht überbauten Flächen von Baugrundstücken Grünflächen sein müssen. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat 2023 bestätigt, dass die Bauaufsicht die Beseitigung von Schottergärten anordnen kann.

Unsere Empfehlung: Ersetzen Sie Schotter Schritt für Schritt durch heimische Stauden, Wildblumen oder Bodendecker. Wer es trocken und pflegearm mag, legt ein bepflanztes Kies- oder Sandbeet mit Natterkopf, Thymian, Grasnelke oder Fetthenne an. Ein lose aufgeschichteter Steinhaufen in der Sonne bleibt dabei ausdrücklich erwünscht – er bietet Eidechsen und Insekten Unterschlupf. Viele Tipps dazu finden Sie in unserem Infomaterial zur Aktion „Blühende Gärten im Rosengarten“.

01.04.2026Brut- und Setzzeit: Hunde an die Leine+

Vom 1. April bis zum 15. Juli ist Brut- und Setzzeit. In Niedersachsen gilt in dieser Zeit in der freien Landschaft und im Wald eine allgemeine Leinenpflicht für Hunde.

Junghasen, Rehkitze und die Gelege von Bodenbrütern wie Heidelerche und Baumpieper sind gut getarnt und verlassen sich darauf, nicht entdeckt zu werden. Ein freilaufender Hund – auch ein gut erzogener – kann Elterntiere aufscheuchen, sodass Gelege auskühlen oder Jungtiere verlassen werden.

Unsere Bitte: Bleiben Sie auf den Wegen und nehmen Sie Ihren Hund an die Leine. Wer ein scheinbar verlassenes Jungtier findet, sollte es nicht anfassen: Die Elterntiere sind meist in der Nähe und kommen zurück, sobald der Mensch weg ist.

08.02.2026Aktion „Blühende Gärten im Rosengarten“+

Für 2026 bündeln wir die Arbeit unserer Arbeitsgruppen in einer gemeinsamen Mitmach-Aktion: Unter dem Motto „Blühende Gärten im Rosengarten“ laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ein, einen Teil ihres Gartens naturnah zu gestalten – mit heimischen Wildblumen, Nisthilfen für Wildbienen und Quartieren für Fledermäuse.

So entsteht nach und nach ein Netz kleiner Lebensräume zwischen Wald, Feld und Ortsrand, das gefährdeten Arten im Landschaftsschutzgebiet zugutekommt. Tipps, Saatgut-Empfehlungen und Termine für gemeinsame Pflanzaktionen veröffentlichen wir hier und per E-Mail.

Infomaterial herunterladen (PDF)↓

2025
14.10.2025Buchenwald im Klimawandel+

Die Buchenwälder im Rosengarten sind das Herz unseres Schutzgebiets. Doch die trockenen und heißen Sommer der vergangenen Jahre haben auch hier Spuren hinterlassen: lichter werdende Kronen, vertrocknete Äste, Rindenschäden durch Sonnenbrand und geschwächte Bäume, die anfälliger für Schädlinge sind.

Die Rotbuche ist eigentlich gut an unser Klima angepasst, braucht aber ausreichend Wasser im Boden. Alte, naturnahe Wälder mit viel Totholz, einer geschlossenen Laubschicht und vielfältigem Unterwuchs halten Feuchtigkeit besser und sind widerstandsfähiger als aufgeräumte Bestände.

Was hilft: Wälder nicht weiter zerschneiden, Böden vor Verdichtung schützen, Totholz und Naturverjüngung zulassen. Als Besucherinnen und Besucher können wir unseren Teil beitragen, indem wir auf den Wegen bleiben und im Wald weder rauchen noch Feuer machen – gerade in trockenen Sommern ist die Waldbrandgefahr hoch.

17.06.2025Mähroboter und Igel+

Mähroboter sind praktisch, für Igel aber eine ernste Gefahr. Igel flüchten bei Gefahr nicht, sondern rollen sich ein – Rasenroboter erkennen sie oft nicht und verletzen sie schwer. Igelstationen berichten immer wieder von Tieren mit Schnittverletzungen.

Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv. Das Risiko lässt sich daher stark verringern, wenn Mähroboter ausschließlich tagsüber laufen. Der Braunbrustigel steht in Deutschland inzwischen auf der Vorwarnliste der Roten Liste.

Unsere Empfehlungen: Mähroboter nur bei Tageslicht und nie in der Dämmerung oder nachts einsetzen. Vor dem Mähen unter Sträuchern und an Rändern nachsehen. Lassen Sie Teilflächen ungemäht – als Wildblumeninsel und als Versteck für Igel, Amphibien und Insekten.

19.05.2025Arbeitsgruppe „Gefährdete Arten in Rosengarten“+

Feldhase, Zauneidechse, Kreuzotter, Heidelerche oder Flatter-Ulme – im Landschaftsschutzgebiet leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die auf der Roten Liste stehen. Unsere Arbeitsgruppe möchte sie sichtbarer machen und besser schützen.

Dazu sammeln wir Beobachtungen aus der Bevölkerung, tauschen uns mit Fachleuten und Naturschutzverbänden aus und informieren darüber, wie jede und jeder im Alltag zum Erhalt dieser Arten beitragen kann. Wer Tiere oder Pflanzen beobachtet hat, kann uns gern schreiben.

Infomaterial herunterladen (PDF)↓

05.05.2025Stunde der Gartenvögel+

Vom 9. bis 11. Mai 2025 findet wieder die „Stunde der Gartenvögel“ statt, Deutschlands große Mitmach-Vogelzählung von NABU und LBV. Jede und jeder kann teilnehmen – im Garten, auf dem Balkon oder im Park.

So funktioniert es: Eine Stunde lang alle Vögel notieren und von jeder Art die höchste Anzahl, die gleichzeitig zu sehen war, festhalten. Die Ergebnisse werden online oder per App gemeldet. Aus den vielen Meldungen entsteht ein Bild davon, wie es unseren Gartenvögeln geht.

Typische Gäste in Rosengarten sind Haussperling, Amsel, Kohl- und Blaumeise, Star, Buchfink und Rotkehlchen. Wer seinen Garten mit heimischen Sträuchern, einer Wasserstelle und Nisthilfen ausstattet, wird bei der Zählung sicher mehr entdecken. Machen Sie mit!

2024
12.11.2024Hecken pflanzen statt Zäune+

Eine Hecke aus heimischen Sträuchern ist Sichtschutz, Windschutz und Lebensraum zugleich. Vögel finden darin Nistplätze und im Herbst Beeren, Igel und Kröten ein Versteck, Wildbienen und Schmetterlinge Nektar im Frühjahr.

Gut geeignet sind zum Beispiel Weißdorn, Schlehe, Hundsrose, Hasel, Schwarzer Holunder, Hainbuche und Eberesche. Exotische Gehölze wie Kirschlorbeer oder Thuja bieten unseren heimischen Tieren dagegen kaum Nahrung.

Gut zu wissen: Die beste Pflanzzeit ist der Herbst bis zum Frühjahr an frostfreien Tagen. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind starke Rückschnitte von Hecken vom 1. März bis 30. September verboten, schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben erlaubt. Kontrollieren Sie vor jedem Schnitt, ob Vögel in der Hecke brüten.

13.08.2024Heideblüte in den Harburger Bergen+

Von August bis in den September färbt die Besenheide die Heideflächen der Harburger Berge violett. Die Heide ist eine alte Kulturlandschaft: Sie entstand durch jahrhundertelange Beweidung und Nutzung und bleibt nur erhalten, wenn sie gepflegt wird.

Ohne Pflege wachsen Birken und Kiefern auf, und die offene Heide verschwindet. Deshalb werden Heideflächen beweidet – etwa mit Heidschnucken –, gemäht oder kleinflächig abgeplaggt. So bleibt Raum für Spezialisten wie Heidelerche, Zauneidechse, Kreuzotter und viele Wildbienen, darunter die Heidekraut-Seidenbiene.

Für Ihren Besuch: Genießen Sie die Heideblüte von den Wegen aus, nehmen Sie Hunde an die Leine und lassen Sie Pflanzen und Tiere ungestört. Viele Heidebewohner brüten oder sonnen sich direkt am Boden.

20.02.2024Invasive Arten im Rosengarten+

Manche Pflanzen aus anderen Erdteilen breiten sich bei uns so stark aus, dass sie heimische Arten verdrängen. Im Rosengarten gehören dazu vor allem die Spätblühende Traubenkirsche in den Wäldern, das Drüsige Springkraut an feuchten Stellen, der Japanische Staudenknöterich und der Riesen-Bärenklau.

Viele dieser Arten sind einst aus Gärten in die Landschaft gelangt – häufig mit illegal entsorgten Gartenabfällen. Besondere Vorsicht gilt beim Riesen-Bärenklau: Sein Pflanzensaft verursacht in Verbindung mit Sonnenlicht schwere, verbrennungsähnliche Hautschäden.

Was Sie tun können: Entsorgen Sie Gartenabfälle nie im Wald oder am Feldrand. Pflanzen Sie heimische Arten statt invasiver Zierpflanzen. Drüsiges Springkraut lässt sich vor der Samenreife leicht ausreißen. Riesen-Bärenklau bitte nicht anfassen, sondern der Gemeinde melden.

08.01.2024Arbeitsgruppe „Wildblumen“+

Ohne Blüten keine Bestäuber: Unsere Arbeitsgruppe Wildblumen kümmert sich um ein zeitlich lückenloses Nahrungsangebot für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten – von den ersten Frühblühern bis zum späten Efeu.

Wir beraten zu heimischem, regionalem Saatgut, zu insektenfreundlicher Pflege von Blühflächen und zum richtigen Zeitpunkt der Mahd. Gemeinsam mit Gartenbesitzern und Landwirten möchten wir möglichst viele Blühinseln im Rosengarten schaffen.

Infomaterial herunterladen (PDF)↓

2023
26.09.2023Streuobstwiesen und alte Obstsorten+

Hochstämmige Obstbäume, verstreut auf einer extensiv genutzten Wiese: Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. In alten Bäumen mit Höhlen brüten Gartenrotschwanz, Grünspecht und Steinkauz, Fledermäuse finden Quartiere, und die Blüten im Frühjahr sind ein Festmahl für Wildbienen.

Gleichzeitig bewahren Streuobstwiesen alte, regionale Obstsorten mit eigenem Geschmack, die im Supermarkt kaum zu finden sind – im Hamburger Raum etwa den Finkenwerder Herbstprinz, den Gravensteiner oder den Holsteiner Cox.

So können Sie helfen: Pflanzen Sie einen Hochstamm einer alten Sorte, übernehmen Sie eine Baumpatenschaft oder bringen Sie Ihr Obst zur Lohnmosterei. Alte Obstbäume mit Höhlen und Totholz sollten möglichst lange stehen bleiben.

21.03.2023Totholz – voller Leben+

Ein abgestorbener Baum ist nicht das Ende, sondern der Anfang für unzählige Lebewesen. Ein großer Teil der im Wald lebenden Tier-, Pflanzen- und Pilzarten ist auf Totholz angewiesen – darunter Spechte, Fledermäuse, Hirschkäfer und viele Wildbienen.

Stehendes Totholz bietet Höhlen und Spalten als Brut- und Schlafplätze, liegendes Totholz speichert Feuchtigkeit und wird von Pilzen, Käfern und Insektenlarven über Jahrzehnte zersetzt. Daraus entsteht wertvoller Humus für den Wald. Die Buchenwälder im Rosengarten sind gerade wegen ihres Totholzreichtums so wertvoll.

Im eigenen Garten: Lassen Sie Baumstümpfe stehen, schichten Sie Äste zu einem Haufen oder einer Totholzhecke auf und lassen Sie abgestorbene Äste dort, wo sie niemanden gefährden. So entsteht auf kleinem Raum ein Stück Wildnis.

15.02.2023Arbeitsgruppe „Wildbienen“+

Wildbienen gehören zu den wichtigsten Bestäubern unserer Wild- und Kulturpflanzen – und viele Arten sind gefährdet. Unsere Arbeitsgruppe Wildbienen setzt sich dafür ein, ihnen im Landschaftsschutzgebiet und in den angrenzenden Gärten Nistplätze und Nahrung zu bieten.

Wir informieren über geeignete Nisthilfen, offene Bodenstellen und passende Wildblumen und begleiten Interessierte beim Aufbau eigener Wildbienen-Quartiere.

Infomaterial herunterladen (PDF)↓

2022
20.09.2022Dunkle Nächte: Lichtverschmutzung+

Künstliches Licht verändert die Nacht – mit Folgen für die Natur. Nachtaktive Insekten werden von Lampen angezogen und umkreisen sie, bis sie erschöpft sterben oder gefressen werden. Viele Fledermausarten meiden beleuchtete Bereiche, und Zugvögel können durch helles Licht die Orientierung verlieren.

Seit 2021 enthält das Bundesnaturschutzgesetz erstmals Regeln zum Schutz von Insekten vor den Auswirkungen von Beleuchtung. Doch auch jeder private Garten kann einen Beitrag zu dunkleren Nächten leisten.

Unsere Tipps: Außenlicht nur dort, wo es wirklich gebraucht wird, und nur so lange wie nötig – mit Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhr. Verwenden Sie warmweißes Licht mit höchstens 3.000 Kelvin, richten Sie Leuchten nach unten aus und verzichten Sie auf das Anstrahlen von Bäumen, Fassaden und Teichen.

01.03.2022Arbeitsgruppe „Fledermaus“+

Fledermäuse sind auf alte Bäume, sichere Quartiere und eine insektenreiche Umgebung angewiesen – und viele heimische Arten gelten als gefährdet. Mit unserer Arbeitsgruppe Fledermaus wollen wir die Tiere im Landschaftsschutzgebiet schützen und die Ursachen für ihren Rückgang angehen.

Geplant sind Fledermauskästen in Gärten, Tipps zu nachtblühenden, duftenden Pflanzen als Nahrungsquelle und Informationen darüber, wie wir mit diesen faszinierenden Tieren bewusst umgehen.

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2021
2021Jahresrückblick 2021+

Liebe Mitglieder der Schutzgemeinschaft,
das Jahr 2021 hat uns – beruflich wie privat – vor zahlreiche Herausforderungen und neue Aufgaben gestellt. Dennoch haben wir uns gemeinsam weiter für die Ziele unseres Vereins stark gemacht und konnten letztlich auch die Entscheidungsträger in der Politik von unseren Zielen überzeugen.

Dafür wollen wir uns bei allen Beteiligten und Unterstützern herzlich bedanken: Nur gemeinsam können wir den Schutz und die Weiterentwicklung des Landschaftsschutzgebietes gewährleisten.

Der Vorstand | Schutzgemeinschaft Schünholz auf dem Kiekeberg e.V.

18.11.2021Was ist erlaubt im Landschaftsschutzgebiet?+

Ein Landschaftsschutzgebiet soll Natur und Landschaftsbild bewahren und gleichzeitig Raum für Erholung bieten. Anders als in Naturschutzgebieten ist vieles erlaubt: Spazierengehen, Radfahren, die ordnungsgemäße Land- und Forstwirtschaft und die Nutzung bestehender Gebäude.

Verboten sind Handlungen, die den Charakter des Gebiets verändern oder dem Schutzzweck zuwiderlaufen. Dazu gehören in der Regel das Errichten neuer Bauten ohne Genehmigung, das Beseitigen von Hecken, Feldgehölzen und Einzelbäumen außerhalb des Waldes, das Ablagern von Abfällen und Gartenabfällen sowie erhebliche Lärm- und Lichtbelästigung.

Was im Einzelnen gilt, regelt die Schutzgebietsverordnung des Landkreises Harburg. Viele Vorhaben bedürfen einer Erlaubnis der Unteren Naturschutzbehörde. Bei Fragen helfen wir gern weiter und vermitteln die richtigen Ansprechpartner.

12.10.2021Igelfreundlicher Garten+

Im Herbst suchen Igel nach einem sicheren Platz für den Winterschlaf, der meist von November bis März dauert. Vorher müssen sie sich ein ausreichendes Fettpolster anfressen – Käfer, Raupen, Regenwürmer und Schnecken stehen auf ihrem Speiseplan.

Aufgeräumte Gärten bieten Igeln kaum Unterschlupf. Ein Haufen aus Laub und Reisig in einer ruhigen Ecke, eine dichte Hecke oder ein Holzstapel sind ideale Winterquartiere. Kleine Durchlässe im Zaun von etwa 13 × 13 Zentimetern verbinden Gärten miteinander, denn Igel legen jede Nacht weite Strecken zurück.

Wichtig: Igel niemals mit Milch füttern, sie vertragen sie nicht. Eine flache Schale mit Wasser hilft dagegen in trockenen Zeiten. Ein Igel, der tagsüber unterwegs ist, verletzt wirkt oder im Spätherbst sehr klein ist, braucht möglicherweise Hilfe – wenden Sie sich in diesem Fall an eine Igelstation oder eine Tierärztin.

15.03.2021Krötenwanderung am Kiekeberg+

Sobald die Nächte im Frühjahr milder werden und es regnet, machen sich Erdkröten, Grasfrösche und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Viele kehren genau zu dem Gewässer zurück, in dem sie selbst aufgewachsen sind – und müssen dabei oft Straßen überqueren.

An bekannten Wanderstrecken helfen Amphibienschutzzäune: Die Tiere wandern am Zaun entlang, fallen in eingegrabene Eimer und werden von Helferinnen und Helfern morgens und abends sicher über die Straße getragen. Jede Hand ist dabei willkommen.

Unsere Bitte an Autofahrer: Fahren Sie in feuchten, milden Frühlingsnächten auf Straßen am Waldrand und in der Nähe von Gewässern besonders langsam. Schon der Luftdruck schnell vorbeifahrender Autos kann die Tiere tödlich verletzen.

12.02.2021Spannende Fakten zu Landschaftsschutzgebieten (LSG)+

Landschaftsschutzgebiete sind rechtsverbindlich festgelegte Gebiete, in denen nach § 26 Abs. 1 BNatSchG ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich ist. Sie dienen zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes (...) und sind wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Erholung wichtig. Als Instrument des Flächenschutzes sollen sie Landschaftszusammenhänge sowie das Landschaftsbild erhalten.

Zu den Schutzzielen zählen der Schutz der Landschaften unter naturwissenschaftlich-ökologischen und kulturell-sozialen Gesichtspunkten. In der Praxis bedeutet das, dass die Leistungsfähigkeit des örtlichen Naturhaushaltes gesichert und die Regenerations- und Nutzungsfähigkeit erhalten bzw. wiederhergestellt wird. Verboten sind insbesondere Handlungen, die den Gesamtcharakter des Gebietes verändern – dies betrifft insbesondere die Bebauung.

Quelle: Bundesamt für Naturschutz, 2021

2020
28.04.2020Faszination Wildbiene: Das Mauerbienen-Projekt+

Mit Bienen verbinden die meisten Menschen vor allem die honigproduzierende Honigbiene. Daneben gibt es allein in Deutschland rund 580 Wildbienenarten, die zwar keinen Honig produzieren, aber für den Großteil der Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen verantwortlich sind. Eine häufig anzutreffende Art ist die Gehörnte Mauerbiene. Mauerbienen sind solitär lebende Wildbienen – sie bauen ein eigenes Nest (z.B. in Schilfröhrchen) und legen hier Brut- und Pollenzellen an, welche mit lehmiger Erde verschlossen werden.

Zur Arbeitsgruppe Wildbienen →
2019
20.05.2019Geplante Neuausweisung des LSG „Rosengarten-Kiekeberg-Stuvenwald“+

Vom 20. Mai bis 19. Juli 2019 liegt der Entwurf der neuen LSG-Verordnung mit Begründung und Karten bei den Gemeinden Rosengarten, Seevetal, Neu Wulmstorf, Wenzendorf, der Samtgemeinde Hollenstedt sowie der Stadt Buchholz öffentlich aus. Informationen finden Sie auch beim Landkreis Harburg.

Die Neuausweisung verfolgt das Ziel, das LSG besser zu schützen. Es sind geringfügige räumliche Anpassungen vorgesehen, mit Ausnahme einer größeren Fläche zwischen BAB 261 und Nenndorf. Hauptsächlich sollen lange bebaute bzw. gärtnerisch genutzte Flächen, die den Schutzzweck nicht mehr erfüllen, entnommen werden; der Schutzstatus bestehender Wald- und Wiesenflächen soll generell erhöht werden. Insgesamt ist der Plan für die Schutzgemeinschaft als Erfolg zu werten – wir bleiben dennoch wachsam, bis das Verfahren rechtskräftig abgeschlossen ist. Der Vorstand wird eine ausführliche Stellungnahme abgeben.

03.04.2019Wildblumenmischungen für Rosengarten+

Ohne die fleißigen Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen geht es im Garten, der Landwirtschaft und der freien Natur einfach nicht! Die Mitglieder der Schutzgemeinschaft unterstützen künftig die Insektenhilfe Rosengarten und verteilen Wildblumenmischungen, die mit wenig Aufwand und auf kleiner Fläche (ca. 1–2 qm) die Speisekarte für die heimischen Insekten verbessern.

Hummel auf einer Wildblumenmischung in Rosengarten
2018
27.10.2018Die Schönen der Nacht+

Unsere 1. Vorsitzende Christine Kokartis berichtet als ehrenamtliche Fledermausbotschafterin des NABU in der Kreiszeitung Wochenblatt Nordheide Elbe & Geest über die kleinen Säugetiere, die vom Aussterben bedroht sind.

Artikel lesen: „Mythos Fledermaus: Vampir und Kuscheltier“ (Kreiszeitung Wochenblatt) →
20.05.2018Fledermausvortrag & neues Projekt+

Am 06. April 2018 fand unser Fledermausvortrag statt – an dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an Herrn Rose für einen sehr gelungenen und kurzweiligen Abend. Zurzeit ist unser Projekt „Rosengarten vor 30 Jahren, heute und in 30 Jahren“ in Planung. Mitglieder, die gerne etwas dazu beisteuern möchten, melden sich bitte bei mir. Eine ausführliche Mail folgt.

Christine Kokartis | 1. Vorsitzende

2017
26.01.2017Gegendarstellung im Hamburger Abendblatt+

Heute wurde im Hamburger Abendblatt die Gegendarstellung zu dem Artikel „Rosengarten will behutsam wachsen“ vom 23.01.2017 gedruckt. Wer mehr über Zweck und Aufgaben unseres Vereins erfahren möchte, kann sich unsere Vereinssatzung herunterladen.

Die Gegendarstellung erschien in der Printausgabe des Hamburger Abendblatts. Zum ursprünglichen Artikel: „Rosengarten will behutsam wachsen“

23.01.2017Gegendarstellung zum Artikel im Hamburger Abendblatt+

Wir stellen ausdrücklich fest, dass der Verein sich zu keiner Zeit bezüglich einer B-Plan-Änderung im südlichen Museumsweg an die Gemeinde gewendet hat. Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Unser erklärtes Ziel ist die Erhaltung des Landschaftsschutzgebiets Rosengarten-Kiekeberg-Stuvenwald und nicht die Bekämpfung der Verdichtung im Innenbereich. Darüber hinaus wird die Situation so dargestellt, als ob bereits eine Entscheidung gefallen wäre und dies nicht mehr Thema des Bauausschusses am 31.01.2017 sei.

Zum Artikel →
2016
21.12.2016Artikel in der Kreiszeitung Wochenblatt+
12.12.2016Weihnachtszeit auf dem Kiekeberg+

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und wir wünschen Ihnen sowie unseren Unterstützern und Förderern eine frohe, besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Auch in diesem Jahr sind wir Gastgeber des Lebenden Adventskalenders: Sonntag, 18. Dezember 2016 ab 19.00 Uhr, An der Mühle 2, 21224 Rosengarten-Vahrendorf.

Ihre Christine Kokartis | 1. Vorsitzende

24.11.2016Ergebnis der Ortsratswahl+

Am 23.11.2016 fand die Ortsratswahl in Vahrendorf statt – Klaus Kienert (SPD) wurde zum Ortsbürgermeister gewählt. Unser Vereinsmitglied Fabian Rexhausen ist nun stellvertretender Bürgermeister, unser Vereinsmitglied Elisabeth Gisch Protokollführerin. Herzlichen Glückwunsch!

20.11.2016Ortsratssitzung Vahrendorf+

Am 23. November 2016 um 19.00 Uhr findet im Gasthaus Erhorn die erste Sitzung des neu gewählten Ortsrates Vahrendorf statt, in dem nun auch zwei unserer Mitglieder, Elisabeth Gisch und Fabian Rexhausen, vertreten sind.

16.11.2016Kreiszeitung Wochenblatt: Ortsrat Ehestorf für Landschaftsschutz+

Die Mehrheit des neu gebildeten Ortsrats in Ehestorf (CDU und Grüne) sprach sich für den Schutz und gegen eine Bebauung von Landschaftsschutzgebieten und Außenbereich aus. Zudem soll das Ferienhausgebiet in Ehestorf als solches erhalten bleiben und nicht Teil eines Bebauungsplans werden.

Artikel lesen: „Die ersten Ortsräte der Gemeinde Rosengarten haben sich konstituiert“ →
09.10.2016Ausbildung zum Fledermausbotschafter (NABU)+

Der NABU organisiert eine Ausbildung zum/zur Fledermausbotschafter/in in fünf Modulen: Biologie und Ökologie, praktische Artbestimmung, Artenschutzmaßnahmen, rechtliche Grundlagen & Kommunikation sowie Öffentlichkeitsarbeit. Das erste Modul fand am 11. November 2016 in der Umweltpyramide in Bremervörde statt.

11.09.2016Kommunalwahlen 2016+

Wir bedanken uns für die Wahl unserer Mitglieder Elisabeth Hesse-Gisch und Fabian Rexhausen in den Ortsrat Vahrendorf sowie von Stefan Lübben und Volkmar Block in den Gemeinderat. Volkmar Block wurde zudem erneut in den Kreistag gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

31.08.2016Jahreshauptversammlung+

Der Vorstand hielt einen Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres, stellte neue Entwicklungen und Projekte vor. Zudem wurde das Amt des Pressesprechers neu vergeben und einige Änderungen in der Satzung beschlossen.

23.05.2016Sitzung Bau- und Planungsausschuss+

Der Vorstand besuchte die Sitzung im Museum am Kiekeberg. Beschlossen wurde u.a. die Aufstellung des Bebauungsplans Vahrendorf, Harburger Straße – wir stehen dem positiv gegenüber, da Wohnraum geschaffen wird, ohne das Landschaftsschutzgebiet anzugreifen. Gegen die Anträge auf Bebauung bzw. Änderung des Flächennutzungsplanes der Flurstücke 113/8, 121/1 und 52/1 (Flur 1, Gemarkung Sottorf) sowie 86/1 (Flur 2, Gemarkung Vahrendorf) haben wir uns schriftlich ausgesprochen, da der Verlust dieser Flächen für das LSG aus unserer Sicht inakzeptabel ist.

13.04.2016Zukunftskonzept Rosengarten 2030+

Ende 2015 fand der Workshop „Siedlung, Wohnen und (Nah-)Erholung“ statt. Wir erwarten von der Gemeinde Rosengarten, dass die Ergebnisse so umgesetzt werden, wie auf dem Workshop erarbeitet: im Sinne der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger.

Jan.–Apr. 2016Entwicklungen auf der Wiese Schünholz+
  • 02.01.2016 – Schreiben des Eigentümers: Die Fläche soll zur Heugewinnung genutzt werden, Baum- und Strauchschnittarbeiten wurden angekündigt.
  • 14.01.2016 – Grenzfeststellung auf der Wiese Schünholz durch ein Vermessungsbüro.
  • 25.01.2016 – Besichtigung durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Harburg.
  • 02.02.2016 – Gespräch des Vorstands gemeinsam mit den Naturfreunden Nordheide beim Landkreis Harburg (Abteilung Naturschutz und Landschaftspflege).
  • 26.02.2016 – Rodungs- und Gehölzrückschnittarbeiten auf der Fläche.
  • 08.03.2016 – Begehung durch die Untere Naturschutzbehörde.
  • 09.04.2016 – Pflanzarbeiten auf der Wiese Schünholz.
2015
27.11.2015Parkplatz am Wildpark+

Zu den Plänen des Wildparks Schwarze Berge für einen Parkplatz: Der Vorstand besuchte die Ortsratssitzung Ehestorf und führte ein Gespräch mit der Geschäftsführung des Wildparks. Nach aktuellem Stand handelt es sich um eine Ausnahmeregelung für zehn bis fünfzehn Tage im Jahr; eine Entnahme aus dem Landschaftsschutz oder eine Bebauung ist nicht vorgesehen. Das grundlegende Problem sehen wir im Verkehr. Die Schutzgemeinschaft verfolgt die Entwicklungen intensiv – Anregungen sind willkommen.

11.11.2015Artikel im Wochenblatt: Workshop Zukunftskonzept+

Beim Workshop „Siedlung, Wohnen und (Nah-)Erholung“ im Rahmen des Zukunftskonzeptes Rosengarten 2030 war sich die breite Mehrheit einig, dass der dörfliche Charakter, die ländliche Umgebung und das Ortsbild erhalten werden sollen.

Artikel „Wachstum – nicht um jeden Preis“, Kreiszeitung Wochenblatt (online nicht mehr verfügbar).

21.10.2015Artikel im Wochenblatt: „Landschaftsschutz gestärkt“+

Die vorgeschlagene Verschiebung der Baugrenze im Museumsweg in Richtung Landschaftsschutzgebiet wird politisch diskutiert. Wir erheben unsere Stimme gegen diese Verschiebung, da damit auch die Chancen für eine Bebauung der Schünholz-Fläche steigen würden.

Artikel „Landschaftsschutz gestärkt“, Kreiszeitung Wochenblatt vom 21.10.2015 (online nicht mehr verfügbar).

16.09.2015Mitgliederversammlung+

Zu Gast war Herr Nolte vom BUND Landesverband Niedersachsen, der uns die volle Unterstützung des BUND zusagte. Pastor Steinmann unterstützte uns als Vertreter der Kirchengemeinde. Es wurde ein offener Brief an den Landrat verfasst, und die Mitglieder beschlossen, sich anwaltlich vertreten zu lassen. Herzlichen Dank an alle Unterstützer unserer Online-Petition!

11.09.2015Artikel im Wochenblatt: „Flüchtlingshilfe mit lukrativer Perspektive?“+

In der Kreiszeitung Wochenblatt ist der Artikel „Flüchtlingshilfe mit lukrativer Perspektive?“ erschienen.

Zum Artikel →
09.09.2015Stellungnahme zum Artikel im Hamburger Abendblatt+

Zum Artikel im Hamburger Abendblatt vom 09.09.2015 stellen wir klar: Wir waren, sind und werden zu keinem Zeitpunkt gegen die Aufnahme von Geflüchteten im Ort Vahrendorf sein. Unser Hauptinteresse liegt weiterhin in der Erhaltung des Landschaftsschutzgebietes in seiner jetzigen Form. Es gibt Flächen außerhalb des Landschaftsschutzgebietes im Innenbereich von Vahrendorf, die voll erschlossen sind und dem Landkreis zur Bebauung angeboten wurden.

04.09.2015Landschaftsschutzgebiet in Gefahr+

Die Zuspitzung der Lage erforderte neue Maßnahmen – unser Info-Flyer beschreibt den damaligen Sachstand kurz und knapp.

Plakat: Landschaftsschutzgebiet in Gefahr
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Schutzgemeinschaft Schünholz auf dem Kiekeberg e.V.

An der Mühle 2
21224 Rosengarten / Vahrendorf

E-Mail: kontakt@schutzgemeinschaft-kiekeberg.de

Telefon: +49 (0) 172 404 7984

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